Online Dating ist längst etabliert und in der breiten Masse der Gesellschaft angekommen. Für zahlreiche Menschen auf der Suche nach einem Partner oder nach kurzweiliger Unterhaltung ist die virtuelle Kontaktsuche bereits seit Jahren fester Bestandteil des Alltags. Für manchen ist es sogar schon ein alter Hut und überhaupt nicht mehr zeitgemäß.

Mobile Dating Apps

Diese trendaffine Gruppe ist mittlerweile weiter gezogen zum sogenannten „Mobile Dating“ – dem Flirten und Kennenlernen von unterwegs per Handy App. Die Vorteile liegen für die Nutzer dabei auf der Hand – schnelle Installation und Profileinrichtung, ortsunabhängige Verfügbarkeit, schnell wachsende Mitgliederzahlen, unkomplizierte Kontaktaufnahme… und immer mehr auch die Einbindung von lokalen Diensten und Funktionen, welche den Standort der Mitglieder beim Flirten und Nutzen mit einbeziehen können.

Aus diesen Gründen ist die Nutzung von Flirt Apps über Smartphones seit Anfang 2014 geradezu explodiert. Auch die immer günstigeren und flächenübergreifend verfügbaren Datentarife der Telekommunikationsanbieter haben zu diesem rasanten Wachstum beigetragen.

Zu den populärsten Vertretern dieser mobilen Flirtanwendungen zählen Tinder, Lovoo, Happn und OKCupid, welche allesamt standortbasiert funktionieren. Je nach App kann man einen kleinen Steckbrief bzw. ein knappes Profil anlegen und umgehend Menschen aus der unmittelbaren Nähe kennenlernen.

Tinder

Tinder

Tinder (Screenshot Juni 2015)

Das Prinzip von Tinder ist recht einfach: über eine Verbindung zum Facebook-Profil holt sich die Anwendung relevante Nutzerdaten, wie Alter und Geschlecht, aber auch die Anzahl gemeinsamer Freunde oder Interessen. Basierend darauf bekommt man dann potenzielle Partner vorgeschlagen. Wer das Foto mit dem Finger dann nach links wischt, verschmäht das Angebot, wer nach rechts wischt, möchte den anderen näher kennenlernen.

Kommt es nun zu einer Übereinstimmung, dann lässt es sich in der Folge chatten und gemeinsame Pläne schmieden. Durch die standortbasierten Kontaktvorschläge wird diese App auch gerne im Urlaub genutzt – entweder um schnell Anschluss oder aber den schnellen One-Night-Stand zu finden.

Lovoo

Lovoo (Screenshot Juni 2015)

Lovoo (Screenshot Juni 2015)

Lovoo ist ebenfalls ein soziales Netzwerk für das Mobiltelefon, welches das Kennenlernen von Leuten aus der Umgebung ermöglicht. Eine der zentralen Funktionen ist der Live-Radar. Er ermöglicht es, in der direkten Umgebung des Nutzers nach anderen App-Nutzern zu suchen und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Die Suchergebnisse werden schön übersichtlich auf einem GPS-Radar dargestellt, der Entfernung und Richtung zueinander anzeigt.

Die Basisfunktionen der App sind kostenlos, optimierte Funktionen sind für die Nutzer kostenpflichtig. Unglücklicherweise wird in Erfahrungsberichten von Nutzern oftmals die Existenz von vielen Fakeprofilen kritisiert.

happn

happn (Screenshot Juni 2015)

happn (Screenshot Juni 2015)

happn hat einen etwas anderen Ansatz, der sehr spannend klingt. Mit dieser Anwendung hat der Nutzer die Möglichkeit, Leute kennen zu lernen, denen er/sie begegnet ist, die ihm/ihr gefallen haben und die er/sie gerne wiedersehen möchte. Man wird sozusagen von dem Handlungsdruck befreit, den Traummann oder die Traumfrau, welchem/welcher man vielleicht gerade auf der Straße, im Café oder auf einer Party zufällig über den Weg gelaufen ist, direkt anzusprechen.

Sobald Ihnen nämlich ein happn Mitglied über den Weg läuft, erscheint sein Profil direkt auf Ihrer Timeline. Eine tolle Funktion, wenn der gewisse Moment vielleicht einfach zu schnell vorbei war oder man in dem Augenblick nicht über seinen Schatten springen konnte, um direkt flirtmäßig in die Offensive zu gehen.

Bei jedem Profil steht auch gleich praktischerweise, wie oft sie sich schon begegnet sind. Und falls Sie jemanden nicht mehr auf happn sehen wollen, können Sie Profile durch einen Klick auf das Kreuz ganz einfach löschen.

OKCupid

OKCupid (Screenshot Juni 2015)

OKCupid (Screenshot Juni 2015)

OkCupid ist ebenfalls eine virtuelle Kontaktbörse, die auch per Handy App genutzt werden kann. Der Unterschied zu den bereits genannten Plattformen besteht vor allem darin, dass das System anhand von benutzergenerierten Fragen die Kompatibilität der Mitglieder miteinander errechnet und dieses Ergebnis als helfendes Kriterium bei der Partnersuche heranzieht. Solche Fragen können beispielsweise lauten „Glaubst du, Frauen haben die Pflicht, sich die Beine zu rasieren?“. Die App berechnet dann anhand der individuellen Antworten, wie gut zwei Nutzer zusammenpassen.

Die Suchfunktion lässt zwar grundsätzlich jedes beliebige Profil finden, in der Voreinstellung werden die Treffer aber nach der geschätzten Kompatibilität sortiert. Unter dem Menüpunkt Personality (Persönlichkeit) findet sich dann eine grafische Darstellung aller erkannten Charakterzüge eines betrachteten Profils im Vergleich mit den eigenen.

OkCupid bietet zudem umfangreiche Kommunikationsmöglichkeiten, die über den üblichen Funktionsumfang für gewöhnlichen Kontaktbörsen hinausgehen.

Auffallend ist, dass diese App überdurchschnittlich oft von Menschen mit nicht traditionellen Beziehungsvorstellungen genutzt, insbesondere auch von Menschen, die in sog. polyamoren Beziehungen leben, also offen Beziehungen mit mehreren Partnern eingehen, und auch von bisexuellen Menschen, die teilweise mehrere Partner haben. Viele Fragen im Fragenkatalog betreffen somit auch Grenzen und Ansichten bezüglich der bevorzugten Offenheit oder Geschlossenheit von Beziehungen.

Ohne ausreichend Datenvolumen geht nix

Dieser Trend hat zweifelsohne einen beträchtlichen Einfluss auf unsere Modelle und Muster der Partnersuche. Wir hätten ohne solche Anwendungen niemals die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit so viele Verabredungen, Dates und Rendezvous zu haben. Das Angebot ist schließlich fast unendlich und die Mitgliederzahlen werden weiter anwachsen.

Eine Voraussetzung für ungetrübtes Flirtvergnügen und eine uneingeschränkte Nutzung dieser Anwendungen ist allerdings ein ausreichendes Datenvolumen oder gar eine Datenflatrate, damit einem nicht inmitten eines heißen Flirts die Bytes ausgehen und wir im spannendsten Moment in die Röhre gucken.

Für einen durchschnittlichen Nutzer empfehlen wir daher ein monatliches Datenvolumen von mindestens 1 GB (besser 2 GB), je nachdem, wie viele weitere datenintensive Anwendungen der Nutzer noch häufig verwendet. Einen solchen Tarif (2 GB LTE inkl. 100 Freiminuten in alle Netze sowie SMS) finden Sie bereits ab 7,99 Euro bei eteleon unter dem Paketnamen „LTE Mini Plus 2000“.

Um ständige Ladezeiten und Störungen bei der Nutzung von Dating Apps zu vermeiden, raten wir auch zu einem schnellen LTE-Tarif, sofern dieses Netz bei Ihnen verfügbar ist. Sollten Sie sich da nicht sicher sein, finden Sie weiterführende Informationen im Servicebereich der Website. Oder aber Sie nehmen direkt Kontakt mit dem Service Team auf.

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Kommentare (2)

  1. […] hindeuten, dass der Markt für Partnerbörsen schwieriger geworden ist. So haben beispielsweise Dating Apps wie Tinder und Lovoo den Wettbewerb um partnersuchende Singles […]

  2. Joachim

    13. Juni 2016 auf 18:29

    Mit Fake-Profilen von nicht existierenden Frauen soll der Dating-Dienst Lovoo männliche Nutzer um insgesamt fast 1,2 Millionen Euro gebracht haben.

    Der unter Betrugsverdacht stehende Dating-Dienst Lovoo in Dresden soll Nutzer nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zwischen Juni 2013 und Juni 2014 um fast 1,2 Millionen Euro gebracht haben. Die Zahl der Geschädigten ist unbekannt.

    Mehr Infos dazu hier:

    http://web.de/magazine/digital/dating-dienst-lovoo-erschwindelt-millionen-fake-profilen-31617206

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