„Generation Beziehungsunfähig“, das erste Transgender Model auf einem Cover der Männerzeitung „Men’s Health“ und die Neuregelungen im Prostitutionsgesetz. Dies sind die Themen, die uns diese Woche ganz besonders interessieren. Aufmerksam gemacht haben uns entsprechende Beiträge in der Online Ausgabe der FAZ.

Unsere Themen der Woche

Unsere Themen der Woche

Autor Michael Nast begeistert mit seinem Buch die Frauenwelt

Der Autor von „Generation Beziehungsunfähig“Michael Nast – zieht Frauen derzeit an wie ein Magnet. Egal, wo er derzeit auftritt, das Bild ist immer das gleiche: lange Schlangen und Horden junger Frauen vor den Hörsälen, wenn der Autor zu Gast ist. Viele pilgern auch regelrecht von einer Universitätsstadt in die andere, nur um ihm ihre brennenden Fragen zu stellen – in der Hoffnung auf Antworten zur Beziehungswilligkeit und -fähigkeit unserer Generation Y.

Sage und schreibe 1600 Zuhörer hatte Nast im Februar bei einer Lesung in Hamburg. Dabei sieht sich der Autor gar nicht als Beziehungsratgeber noch hatte er die Absicht, mit seinem Buch eine Anleitung zu liefern. Dennoch schafft er es regelmäßig, seine Zuhörerinnen mit seinen Geschichten zu fesseln und zu begeistern.

Die Inhalte seiner beliebten Kolumnen handeln beispielsweise vom Berliner Nachtleben, von Dates, Peinlichkeiten und Körben. Davon, warum so viele Großstädter an der Liebe scheitern. Vor allem Single-Frauen – darunter viele mit Liebeskummer oder von Männern enttäuscht – lesen seine Artikel, die der Autor auch in seinem Buch verwertet, in der „Freundin“ oder auf dem Dating-Portal „Im Gegenteil“ veröffentlicht.

Mehr zu seinen Themen sowie Einblicke in sein Erfolgsgeheimnis erfahren Sie im FAZ Artikel „Autor Michael Nast – Woher rührt die Begeisterung für diesen Mann?“

Benjamin Melzer ist das erste Transgender Model auf einem „Men’s Health“ Cover

Das Transgender Model Benjamin Melzer hieß früher Yvonne und hat einen steinigen Weg bis zu dieser Publikation der bekannten Fitnesszeitschrift hinter sich. Auf der Titelseite zeigen sich in der Regel sehr durchtrainierte Exemplare des männlichen Geschlechts von ihrer besten Seite.

Rein optisch scheint sich auch in der jüngsten Ausgabe nichts daran geändert zu haben. Der 29-Jährige aus Oer-Erkenschwick am Rande des Ruhrgebiets war nur nicht immer schon ein Mann und schloss seine Geschlechtsumwandlung vor etwa 6 Jahren ab. Er ist mittlerweile vollkommen in seinem Männerkörper angekommen und repräsentiert stolz eine Bevölkerungsgruppe, die es in der Vergangenheit nicht immer leicht in der Gesellschaft hatte.

Mehr dazu lesen Sie im FAZ Smalltalk.

Bundesregierung beschließt nach langem Ringen neue Regeln für Bordelle

Die Tätigkeit als Prostituierte ist kein Beruf wie jeder andere. Das dürfte wohl keinen groß wundern. Bis 2002 zählte diese Tätigkeit auch noch nicht als Beruf im gesetzlichen Sinne und wurde erst in diesem Jahr von der Sittenwidrigkeit befreit. Das war der erste Anlauf der Bundesregierung, diesen Gewerbezweig auf irgendeine Art besser zu regeln.

Nun unternimmt die Bundesregierung einen weiteren Versuch und trägt den weitreichenden Veränderungen in der horizontalen Branche auch Rechnung. Dabei geht es vor allem um die Verlagerung des Freiergeschäfts von Bordellen und den Strassen hin zur sogenannten „Wohnungsprostitution“.

Für Frauen, die ihre Dienste von einer privaten Wohnung aus anbieten, werden sich nach dem neuen Prostituiertenschutzgesetz, das am Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedet wird, einige Änderungen ergeben. So will man bestimmte bauliche und hygienische Vorgaben durchsetzen, was natürlich auch höhere Kosten für diese Frauen bedeutet, die bisher relativ selbstbestimmt mit ihrem Angebot umgehen konnten.

Über die Sinnhaftigkeit und die Qualität des Gesetzentwurfs mit Hinblick auf den Schutz von Prostituierten kann nun natürlich diskutiert werden.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel „Neues Prostitutionsgesetz – Kein Beruf wie jeder andere“ der FAZ.

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Kommentare (2)

  1. Joachim

    22. Mai 2016 auf 20:03

    Hallo Jojo,

    das tut mir leid, dass es bei dir bislang nicht so dolle lief. Ich drück dir die Daumen, dass es in Zukunft klappt!

    Grüße

  2. Jojo

    19. Mai 2016 auf 17:08

    „Generation beziehungsunfähig“ … das trifft es wohl. Grüße von jemandem, der ein Leidtragender ist, weil er offenbar zu konservative Beziehungsansichten hat und deshalb dauernd verletzt wird ;(

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