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Lovoo dürfte den meisten Handynutzern, die ab und zu mal im App Store von Apple oder Android waren, ein Begriff sein.

Die ursprünglich als Dating App konzipierte mobile Anwendung der Lovoo GmbH aus Dresden sorgt seit 2 bis 3 Jahren für zahlreiche Schlagzeilen, da man einen rasanten Mitgliederzuwachs verzeichnen konnte, der weit über allen Erwartungen lag. So konnte kürzlich im Mai 2015 die stolze Marke von 28 Millionen Nutzern geknackt werden. Diese Entwicklung ist selbst für eine mobile Anwendung während der allgemeinen Wachstumsphase dieser Branche sehr beachtlich.

Entwicklung der Nutzerzahlen von Lovoo

Entwicklung der Nutzerzahlen von Lovoo
Quelle: http://inside.lovoo.com/company/

Die Anfänge – oder die Geburt des Flirt-Radars

Die Handy App Lovoo wurde Anfang 2012 von den Machern der ehemals erfolgreichen Social Community Dampfer.NET initiiert. Björn Bak ist Geschäftsführer bei LOVOO und bereits seit dreizehn Jahren unternehmerisch im Internet tätig. Gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin und 6 weiteren Mitstreitern wurde die App damals innerhalb von 9 Monaten konzipiert und entwickelt.

Die zentrale Funktion bei Lovoo ist der kreisförmige Flirt-Radar, welcher potentielle Partner in der näheren Umgebung anzeigt und somit der Liebe auf die Sprünge hilft. Damit hat das Team um die beiden Bak Brüder offensichtlich einen Nerv getroffen und die Bedürfnisse von Millionen flirtwilligen jungen Menschen genau auf dem Schirm gehabt. Bereits zwei Jahre später wurde die sieben Millionen Nutzergrenze gesprengt.

Der Lovoo Flirt Radar (Screenshot)

Der Lovoo Flirt Radar (Screenshot)

Zu diesem Erfolg dürfte vor allem die Erfahrung aus vorherigen Projekten sowie die Zusammenstellung des Teams zu großen Anteilen beigetragen haben. Man konnte so aus dem Nutzerverhalten und -feedback des Social Networks Dampfer.NET ableiten, welche Funktionen und Features besonders gut ankamen und wie man eine einzigartiges Nutzererlebnis schaffen konnte, das diese Anwendung deutlich vom Wettbewerb abhebt.

Das Ergebnis war dann eine Dating App und ein Messenger-Dienst, der beeindruckend nutzerfreundlich daherkam und es ermöglichte, sehr schnell neue Leute kennen zu lernen, mit ihnen zu flirten und sich spontan zu verabreden. Vor allem bei jungen Nutzern in den 20ern ist diese Anwendung äußerst beliebt. Ein nicht unwesentlicher Erfolgsfaktor dürfte auch die Konzeption als sogenanntes Freemium-Modell sein. Der überwiegende Teil der User nutzt LOVOO komplett kostenfrei.

Die Evolution – oder der Wandel zu einem lokalen Netzwerk

Der Mensch ist ein soziales Wesen, soviel ist sicher. Das war bereits am Anfang der Menschheitsgeschichte nicht viel anders. Die digitale Revolution hin zum Web 2.0 hat dieses Phänomen schließlich ein weiteres Mal aufgegriffen und die gesamte Welt miteinander vernetzt.

Spätestens seit dieser Entwicklung können wir auf eine schier unendlich große Bandbreite an Kontaktmöglichkeiten zurückgreifen, um neue Menschen kennen zu lernen, sich mit ihnen auszutauschen, zu treffen oder vielleicht auch den Traumpartner oder Seelenverwandten zu finden.

Diesem Umstand waren sich auch die Gründer von Lovoo bereits von Beginn an bewusst und haben bereits zum Start der Handy App Funktionen eingebaut, die über jene einer klassischen Dating App hinausgehen und einen eher ganzheitlichen Ansatz verfolgen (wie z.B. bei sozialen Netzwerken). Sie wurden dann im Laufe der Jahre auch durch das Nutzervcerhalten in ihrer grundlegenden Philosophie bestätigt.

Viele User nutzen Lovoo auch für das Kennenlernen von Menschen abseits des bloßen Datinggedankens (Stichwort: Social Discovery). Neben der Suche nach dem Traumpartner, der Liebes des Lebens, einer heißen Affäre oder eines aufregenden Abenteuers war den Nutzern auch die Suche nach guten Freunden, Freizeitpartnern oder Seelenverwandten wichtig. Lovoo nahm diese Bedürfnisse ernst und reagierte darauf indem es ihnen den Weg dafür ebnete – mit Lovoo Version 3.0 (und folgende…).

Welche Funktionen sind neu hinzugekommen?

Zuallererst wurde mal das patentierte Live-Radar weiterentwickelt. Es war von nun an möglich, Leute in der unmittelbaren Umgebung zu finden, welche die gleichen Interessen, Vorlieben und Hobbies haben.

Als zweite große Neuerung wurde der News Feed eingeführt. Dieser präsentiert dem Nutzer lokal für ihn relevante Inhalte, die von anderen Mitgliedern erstellt wurden. Dieser Feed kommt in einem modernen und schicken Look daher und lässt sich bequem und intuitiv bedienen.

Zusammen mit dem Hashtag-Feature ist es nun möglich, Leute mit denselben Interessen zu finden und ihren Profilen zu folgen. Somit kann man ständig auf dem Laufenden über diese Person und ihre Aktivitäten bleiben.

Eine weitere neue Funktion nennt sich „Challenges“. Hiermit sind kleine und meist lustige Wettbewerbe gemeint in diversen Disziplinen gemeint, die den Upload von Fotos beinhalten. Vielen von Ihnen dürfte die „Ice Bucket Challenge“ noch ein Begriff sein, die so weite Kreise gezogen hat, dass auch zahlreiche Promis im TV darauf ansprangen und sich öffentlich einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf schütten ließen. Challenges auf Lovvo laufen für eine vorher festgelegte Zeitspanne und die Teilnehmer können coole Preise gewinnen (z.B. eine Apple Watch, …).

Ebenfalls gut angenommen wurde die Neuerung, dass auf hochgeladene Fotos nun – anstatt nur mit Text – auch mit Bildern geantwortet werden kann (Stichwort: Photo Reply).

Bewährte Features wie die Chatfunktion, die Nutzerprofile und die Matchfunktion wurden bei dem Makeover beibehalten und in das neue App-Layout nahtlos integriert.

Hier geht es zum Android Download von Lovoo. Die Anwendung ist ebenfalls für iOS erhätlich.

Die Zukunft – oder Bedeutung der Nutzerstimmen

Ich nehme mal an, dass wir auch in Zukunft viel von dieser Anwendung erwarten können. Es wäre doch mehr als überraschend, wenn das innovative, produktive und von einer klaren Philosophie getriebene Team um die Bak Brüder plötzlich weniger fieberhaft an weiteren Verbesserungen und neuen Möglichkeiten arbeiten würde.

Sicherheit, Datenschutz und der Spaßfaktor könnten zentrale Themen für das nächste große Update sein.

Daher glaube ich, dass auch 2016 ein spannendes Jahr für die mobile Suche nach dem Seelenverwandten werden wird.

Ein Indiz ist meines Erachtens auch die enge Zusammenarbeit des Entwicklerteams mit der Nutzerbasis, um stets ein gutes Gefühl für die Bedürfnisse und Wünsche der User zu haben. Das Stethoskop liegt gewissermaßen direkt auf dem Puls der Mitglieder…

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